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Die Bedeutung der Waldschlößchenbrücke

Funktion der Brücke

Durch den Neubau des Verkehrszuges Waldschlöß-chenbrücke wird ein zusätzlicher, leistungsfähiger Verkehrsweg geschaffen der die links- und rechtselbischen Teile der Stadt Dresden miteinander verbindet.

Das heißt, es wird eine direkte Verbindung zwischen den Stadtteilen Johannstadt, Blasewitz, Seevorstadt Ost, Striesen, Gruna, Tolkewitz und Seidnitz auf der Altstädter Seite sowie Neustadt, Pieschen, Trachau und Klotzsche auf der Neustädter Seite geschaffen. Damit gehen erhebliche Streckenver-kürzungen zwischen den
genannten links- und rechtselbischen Stadtteilen einher. Starke Verkehrsströme werden zudem künftig nicht mehr durch, sondern um die Innere und Äußere Neustadt herum geführt.

Tabelle: Verkehrsbelastung der Dresdner Elbbrücken im Nullfall (ohne Waldschlößchenbrücke) und Planfall (mit Waldschlößchenbrücke)
 

  Prognose 2015
DTV Mo-Fr [Kfz/24 h]
Differenz zwischen
Nullfall Planfall Nullfall u. Planfall
Flügelwegbrücke 43.500 42.500 - 1.000
Brücke Erfurter Straße 39.500 37.500 - 2.000
Marienbrücke 34.000 33.000 - 1.000
Augustusbrücke 9.000 8.000 - 1.000
Carolabrücke 58.500 51.000 - 7.500
Albertbrücke 49.000 37.000 - 12.000
Waldschlösschenbrücke - 45.500 + 45.500
Loschwitzer Elbbrücke
„Blaues Wunder“
37.000 33.500 - 3.500
 
Summe der Elbüberquerungen 270.500 288.000 + 17.500

Wie aus der Tabelle hervorgeht, werden alle bestehenden Dresdner Elbbrücken durch den Bau des Verkehrszugs Waldschlößchenbrücke entlastet. Insbesondere ist eine deutliche Entlastung der Albert- und Carolabrücke sowie des Blauen Wunders absehbar.

Waldschlößchenbrücke

D. h., mit dem Bau einer neuen leistungsfähigen Elbebrücke wird ein zusätzliches Angebot zur Überquerung der Elbe geschaffen. Daraus resultieren infolge der günstigen Lage der Brücke im Stadtgebiet z. T. wesentlich kürzere Fahrtwege für den motorisierten Individualverkehr (MIV). Außerdem entspannt sich die Verkehrssituation zu Verkehrsspitzenzeiten, die bereits gegenwärtig mehrere Stunden des Tages einnehmen. Es erfolgt also ein Abbau von Stausituationen mit Stop-and-Go-Verkehr.

Verkehrsbelastung der Wohngebiete, Abwicklung des Verkehrs auf dem Nebenstraßennetz, Vermeidung von Schleichverkehr

Zielstellung im Verkehrskonzept der Landeshauptstadt Dresden ist die Bündelung eines überwiegenden Teils des MIV auf ein Netz von in der Regel leistungsfähigen Trassen, dem sogenannten Hauptverkehrsstraßennetz. Es hat Bedeutung beispielsweise

- als Träger großräumiger Binnenverkehre und somit für die
  Stadtteil- und Ortslagenverbindung,
- für die Anbindung größerer Gewerbeansiedlungen und –
  gebiete an das überregionale Verkehrsnetz und
- für die Entlastung sensibler Bereiche
  (Beispiel: Ortsumgehungen).

Die Wirksamkeit des Hauptverkehrsstraßennetzes auch als Schutzfaktor vor unerwünschtem Verkehr in Wohngebieten und sensiblen Stadtbereichen, wird ergänzt durch eine Reihe von so bezeichneten Hauptsammelstraßen, deren Hauptaufgabe es ist, kleinräumige Verkehre in räumlich definierten Stadtgebieten zu sammeln und belastungsarm für die angrenzende Bebauung und Siedlungsstruktur zum Hauptverkehrsstraßennetz zu leiten und umgekehrt diesen wieder zu verteilen. Ihnen kommt in diesem Zusammenhang auch eine nicht unwesentliche, kleinteilige Erschließungsfunktion zu.

Das so definierte und organisierte Straßensystem ermöglicht es, das übrige Verkehrsnetz in unterschiedlich große (je nach Erfordernis und Sinnfälligkeit) Stadtquartiere aufzuspalten, die von den negativen Auswirkungen des motorisierten Verkehr in besonderer Weise geschützt werden können und sollen. Vorzugsweise werden solche Gebiete als Tempo-30-Zonen ausgewiesen (Gebietsschutz).

Dies wird insbesondere durch die Bündelung und Verlagerung des Durchgangsverkehrs sowie eine bessere Führung des Quell- und Zielverkehrs über leistungsfähige Verkehrszüge wie die Stauffenbergallee und die Waldschlößchenbrücke erreicht. Dadurch wird auch die Erreichbarkeit der Ortsteile untereinander und von Quellen außerhalb des Stadtgebietes verbessert sowie die Funktion Dresdens als Oberzentrum gestärkt.

Mehrbelastungen ergeben sich auf den Straßenzügen Stauffenbergallee, Fetscherstraße sowie Käthe-Kollwitz-Ufer östlich der Waldschlößchenbrücke, was auf die beabsichtigte Bündelung der Zubringerverkehre zur Waldschlößchenbrücke zurückzuführen ist. Darüber hinaus erfolgt eine Entlastung der zum Stadtrand führenden Straßen auf der Neustädter Elbseite, insbesondere der Straßenzüge Hansastraße und Königsbrücker Straße (südlich der Stauffenbergallee) sowie der sensiblen Bereiche um den Albertplatz.

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Information
 

Verkehrszug
    Waldschlößchenbrücke

         planskizze.pdf
         102 kB
 
    Verkehrsbelegung 2015
         ohne brücke.pdf
         366 kB
 
         mit brücke.pdf
         368 kB
 
         differenz.pdf
         296 kB
 
 

     Verein Bürgerbegehren Waldschlößchenbrücke e. V.